KG-Sieglar

Prinz Jan I.,Jungfrau Uli und Bauer Dirk - seit Aschermittwoch alles vorbei?

Es war am Veilchendienstagabend, 13. Februar, eine wirklich sehr emotionale Entkleidungszeremonie des Sieglarer Dreigestirns um Jan I., der seit Aschermittwoch wieder Jan Hausmann heißt, um den früheren Bauern Dirk Wirz und die ehemalige Jungfrau, die nun wieder Uli Meyer heißt. Noch einmal sangen und tanzten sie für ihre Gäste und ihr Gefolge.
Musikalische Überraschungsgäste dieses Abends waren der Kölner Sänger und Gitarrist Fabian Kronbach mit Band. Der in der Domstadt vielbeachtete Musiker stammt, wie Jan Hausmann den Gästen erklärte, aus Sieglar. Kronbach legte eine begeisternde Performance hin.
Doch wie alles im Leben zu Ende geht, musste auch diese wunderbare Session der Los Bombelinos ihr Finale finden: Die Adjutanten legten Hand ans Ornat an. Zuerst die Kopfbedeckungen, dann die Oberteile. So kehrte das Dreigestirn 2018 aus einem Rausch der Gefühle in die Realität zurück. Viele der Anwesenden haben das bereits hinter sich und waren an diesem Abend ganz bei Jan, Dirk und Uli sowie den Adjutanten Olaf Meurer, Alexander Stein, Achim Siebeneichner, Jörg Robertz und Jens Ulb (45). Dank an alle und die Bombi-Frauen. Sie haben, wie die Protagonisten auf der Bühne deutlich machten, diese Session wesentlich mit ermöglicht.
Unter den Anwesenden waren Sieglars Ortsvorsteherin Gisela Günther, Ihr Kollege aus Rotter See, Alfons Bogolowski, Ortsringvorsitzender Matthias Esch, der die Laudatio auf Jan & Co. hielt, Stadtwerke-Chef Peter Blatzheim, frühere Tollitäten wie Roman Brück und Holger Hürten sowie Uwe Schmidberger, Tobias Diepenseifen und Hans-Peter Hausman, Vater der scheidenden Tollität Jan I. Horst Meurer, Vizepräsident des Regionalverbandes Rhei-Sieg-Eifel im Bund Deutscher Karneval, verlieh ihm den Verdienstorden des BDK in Gold für seine Verdienste um das Brauchtum. KG-Präsident Marco Esch nahm mit Familie teil.
Dank an Jan, Dirk und Uli sowie deren Adjus und Gefolge für eine im wahrsten Sinne des Wortes herzliche Session. Was jenseits des jecken Glanzes bleiben wird, sind lebenslange Freundschaften und schöne Erinnerungen. Denn wie heißt es doch so schön in Köln: Niemals geht man so ganz ... Und es ist am Aschermittwoch eben doch nicht alles vorbei!

Fotos: Carsten Seim für die Anwesenden und die 1. Große Karnevalsgesellschaft Sieglar