KG-Sieglar

Junggesellen: Baum steht, Maiadel gekürt und eine megageile Jubiparty

Dass die Jungs um Marc Schell, 1. Vorsitzender des JGV, Clan-Chef Roman Brück, Manni Engels und all die anderen im Junggesellenverein zupacken können, wissen wir. Im Handumdrehen war auf dem Markt in Sieglar ein Festzelt aufgebaut. Dass Sie dem Frohsinn frönen können, wissen wir auch. Ach ja, warum ein Festzelt, wo die Veranstaltungen des JGV in den Vorjahren stets open Air waren? Weil die Junggesellen von 1859 25 Jahre jung geworden sind. Es ist der Zeitpunkt der Wiedergründung dieses traditionsreichen Vereins, der das Brauchtum wie anno dunnemal pflegt – Fahnenschwenken inklusive. Dieser Verein hat aber in der vergangenen Session rund um Roman I. einer breiten Sieglarer Öffentlichkeit gezeigt, wie sehr er sich den schottischen Highlandern verbunden fühlt. Zurück zur Mainacht, zum 1. Mai und zum neuen Maiadel in  Loor, die ja der eigentliche Anlass dieses Artikels sind.

Mai 2018 i9n Sieglar. Foto: Carsten Seim

Alles programmgemäß. Maibaum steht. Und wie! Maiadel 2018 gibt es natürlich auch. Das Maikönigspaar stellen in diesem Jahr Sabrina und Sascha Hellwig. Mai-Graf ist Martin Finke, Gräfin ist Nicole Zscherch. Und das Rötzchen 2018 gibt Ingo Honecker. Alles im Festzelt präsentiert zu Blasmusik und zahlreicher Sieglarer Brauchtumsprominenz, allen voran ein bestens aufgelegter Ortsringvorsitzender Matthias Esch. KG Sieglar ebenfalls zahlreich präsent – unter anderem mit Vorstandsmitgliedern Marco Esch, Präsident, Schösch Reinke, Christian Winkler, Üw Prodöhl und dem Autor Carsten Seim. Gesichtet wurde auch Gaby Pfaender, Vize bei den Jecke Lööre, die Schützen mit Vertretern der Familie Odenthal etc. Die Verflechtungen im Sieglarer Vereinsleben sind so eng wie die gute Nachbarschaft, die hier viele leben.

Mai 2018 i9n Sieglar. Foto: Carsten Seim

Am Abend zuvor hatten die Junggesellen im Festzelt das Zentrum von Sieglar gerockt. Viel junges Volk war gekommen, um die kölsche Band Miljö (Su lang die Leechter noch brenne) zu sehen und zu hören. Die Stimmung war vorsichtig ausgedrückt ... ausgelassen. Feiern können die Lööre Junggesellen. Das muss man ihnen lassen. Respekt.

Bericht und Fotos: Carsten Seim für die 1. Große Karnevalsgesellschaft Sieglar

Mehr zum Thema:

Grußwort des Ortsringvorsitzenden und KG-Senatspräsidenten Matthias Esch zum 25-jährigen Wiederbestehen des Junggesellenvereins "Frohsinn"