KG-Sieglar

Karnevalsparty des Ortsrings: Große jecke Emotionen in der Stadthalle!

Dreigestirn, Querbeat und Jürgen Drews waren die Stars des Abends – Olaf Henning holte das Lasso raus

Ortsring Sieglar: Jürgen Drews in der Stadthalle, Foto: Carsten Seim

Und es geht doch! Der Lööre Karneval zelebriert sich auch auf exterritorialem Gebiet wie gewohnt: ein Rausch der jecken Gefühle bei der Party des Ortsrings Sieglar am Karnevalssamstag, 15. Februar, in der Troisdorfer Stadthalle.  Unbestritten Stars dieses Abends waren

  • das Lööre Dreigestirn, Prinz Holger, Jungfrau Chrissi, Bauer Peter, Adjus Marco Esch (Moderator des Abends),  Hans Peter Hausmann, Uwe Schmidberger und Marc Weinrebe mit statsem Gefolge,
  • Querbeat mit einer wirklich knalligen Performance - Hebefiguren auf der Bühne und Trompeten-Polonaise mit Zuschauern im Saal,
  • Jürgen Drews! Und noch einmal wiederholt: Jürgen Drews!

Man kann zu diesem König von Mallorca stehen, wie man will. Er war an diesem Abend Regent der Stadthalle. Er ist ein Routinier, was nach fünf Jahrzehnten im Business kein Wunder ist. Er ist in der Lage, durch seine Köpersprache und Gestik Menschenmengen in höchste Gefühlshöhen mitzunehmen. Kalkuliert? Ja! Routine? Ganz sicher! Was Jürgen Drews aber von anderen Mallorca-Barden unterscheidet, ist die Wärme, mit der er seinem Publikum gegenübertritt, wenn er ihm das Bett im Kornfeld bereitet oder von Vampiren singt. Eine besonders charmante Vampirette tanzte während seines Auftritt versunken im Hintergrund auf der Bühne. Sie wollte einfach nur bei ihm sein in diesen Minuten, ohne ihm zu nahe treten zu wollen. Wie schön.

Lächelnd ertrug Drews eine Serie Handy-Fotos mit Menschen im Vordergrund, die das ganz sicher schon in der Party-Nacht auf ihren sozialen Netzwerken gepostet haben.

Ortsring Sieglar: Dreigestirn in der Stadthalle, Foto: Carsten Seim

Nun zu den weiteren Stars dieser Ortsringparty:

Über Prinz Holger I. und seine Truppe müssen an dieser Stelle nicht viele Worte verloren werden. Es ist in vielen Berichten auf dieser Seite schon viel darüber geschrieben worden. Kurz vor dem Ende dieser rauschenden Session ist vielleicht ein sehr kurzes vorgezogenes Fazit erlaubt: Dieser Prinz ist ähnlich wie der vorher Beschriebene in besonderer Weise in der Lage, den Menschen das Gefühl zu geben, dass sie Teil der wunderbaren Show sind, die er anführt. Dieser Prinz hat uns gezeigt, wie sehr er seine Heimat liebt. Schlussendlich vermittelt er denen, die ihn unterstützen, die Botschaft, dass ihr Beitrag wertvoll ist – das gilt für Jungfrau, Bauer, Adjus, Gefolge und das Publikum. Danke.

Ortsring Sieglar: Jürgen Drews in der Stadthalle, Foto: Carsten Seim

Vom Mehr an Platz in der Stadthalle profitierte vor allem Querbeat. Es ist wirklich Augen- und Ohren-betäubend. Es ist eine unglaubliche Performance und unter den rund ums kölsche Brauchtum aktiven Bands eine Neuinterpretation von Fasteleer. Sie erreicht Alt und vor allem auch Jung. „Nie mehr Fastelovend ohne Dich?“ Sofern diese schrill-verrückte Blaskapelle gemeint ist: Eine Session ohne diese wunderbaren Wahnsinnigen scheint dem Autor in den kommenden Jahren schwer vorstellbar. Chapeau!

Orts

Olaf Henning setzte ein Highlight mit seinem Lasso, dass er –in gesungener Form – erfolgreich herausholte. Auf der riesigen Leinwand im Bühnenhintergrund waren derweil Bilder zu sehen, die an vergangene Marlboro-Werbungs-Zeiten erinnerten.

Ortsring Sieglar: Top Spin in der Stadthalle, Foto: Carsten Seim

DJ Jürgen Zimmermann legte wie immer mit viel Gefühl für die Stimmung im Saal auf. Die Kapelle Top Spin spielte Hits der 70er, 80er, 90er. Zum Ende dieses ersten jecken Sieglarer Abends in Troisdorf sang Moderator Marco Esch das, was er immer darbietet, weil es immer wieder so schön ist: „So soll es sein, so soll es bleiben ...“ und „An Tagen wie diesen wünscht man sich Unendlichkeit ...“

Bericht und Fotos: Carsten Seim für den Ortsring Sieglar, das Dreigestirn und die 1. Große Karnevalsgesellschaft Sieglar.

Ortsring Sieglar: Uqerbeat in der Stadthalle, Foto: Carsten Seim